Saukirbe 2018 - Bernd Müller, Südwestfoto GbR Rottweil, Fotodienstleister

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Saukirbe 2018

Göllsdorf
      

Göllsdorfer Saukirbe und Riabagoaschter

Göllsdorf ist mit über 1.800 Einwohnern der größte Ortsteil der Großen Kreisstadt Rottweil. Erholung und Ruhe finden Einwohner und Gäste auf zahlreichen Spazier- und Wanderwegen in den Natur- und Landschaftsschutzgebieten rund um Göllsdorf. Vom Wahrzeichen Göllsdorfs, dem die Ortschaft überragenden Hausberg Dissenhorn, bietet sich ein beeindruckender Blick über Göllsdorf bis nach Rottweil. Über die Region hinaus bekannt ist Göllsdorf für seine alle zwei Jahre stattfindende Saukirbe, die bei Riabagoaschterumzug und Kirbe-Festzug viele Besucher aus Nah und Fern in den Ort am Dissenhorn lockt.
Die Geschichte der Saukirbe reicht bis ins Jahr 1851 zurück. Bereits damals wurde zur „Gölsdorfer Kirchweih" eingeladen. Die erste Saukirbe nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1948 vom Sportverein Göllsdorf ausgerichtet. Ursprünglich fand die Saukirbe, als Fest der Kirchweihe, des Heimatgedankens und des Erntedanks, immer am Sonntag nach dem landesüblichen Kirchweihtermin Ende Oktober statt. 1958 wurde der Termin der Saukirbe wegen der längeren Tage und des besseren Wetters dann auf das erste Oktoberwochenende verlegt. Kirbefestzug, Vergnügungspark, Saukirbeabzeichen, Festbetrieb und die Verlosung einer Sau gehörten bereits damals zur Saukirbe dazu.
Seit 1956 ziehen bei Einbruch der Dunkelheit die Riabagoaschter durch Göllsdorf und verwandeln mit ihren grausig-schönen, manchmal auch grinsenden Fratzen die Straßen in eine Geisterbahn. Den Text zum dazugehörigen „Riabagoaschter-Liad" schrieb 1968 Egon Rieble, die Musik Josef Sohm.
Am Sonntagnachmittag präsentieren die Kinder beim traditionellen Kirbe-Festzug die liebevoll geschmückten Wägele, die das bäuerliche Leben in seinen jahreszeitlichen Abläufen, die alten Handwerksberufe, die Bräuche des Dorfes oder Episoden der „schönen alten Zeit" in Miniaturform darstellen.
Der Leiter der Deißlinger Musikkapelle Otto Sauter komponierte den „Göllsdorf Saukirbe-Marsch", der von Egon Rieble mit einem Text unterlegt wurde. Gespielt und gesungen wird der „Saukirbe-Marsch" bei den Kirbe-Festzügen.
Die Saukirbe hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. In der Nachkriegszeit kam der Kindernachmittag am Montag hinzu und in den 90er Jahren gab es erstmals am Freitagabend ein Unterhaltungsprogramm. Auch das Saukirbe-Logo veränderte sich immer wieder. Das noch heute verwendete Logo wurde 1988 von Wilhelm Rahn entworfen.
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